Tag 6 – Basel(Schweiz) -> Besançon(France) – 178,5km

Guten Morgen. Es regnet!
Ich steh um 6 auf, Kaffee!
Ich packe meine Sachen, das dauert heute ein bisschen länger.
Nach dem vielen Regen war einiges nass, und ich musste es zum trocknen aufhängen.
Weil es schon wieder regnete war ich aber auch nicht gerade heiss drauf, in den Sattel zu kommen.
Abfahrt 8.10, 14 Grad, es regnet immernoch.
Der Weg aus der Stadt war garnicht so leicht zu finden. Durch das Wetter, war es schwer in meinen Rythmus zu kommen.
Also habe ich es langsam angehen lassen und noch ein paar fotos entlang des Rheins und am Hafen gemacht.

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Über Saint-Louis, ging es auf die D 436, die ich dem viel längeren weg entlang des Kanals de rhin-a-rhone vorzog. Der Regen wurde immer stärker, und die Strecke war sehr bergig. Ich musste immer wieder anhalten.

IMG_4144.JPGWeil einfach nichts offen hatte, mussten die Notreserven als Frühstück herhalten. Einer dieser Streckenabschnitte auf denen man mit seiner Motivation kämpft. Regen, Endlose Anstiege, Wind.
Aber irgendwann bin ich in meinen Flow gekommen und konnte Kilometer fressen. Nach 40km kam ich endlich zu einem Restaurant, in dem ich ein paar Männer beim Frühschoppen antraf. Kaffee und Camembert-Sandwich. Dann konnte es frisch gestärkt weitergehen. Der Regen wurde weniger, und hörte bald ganz auf. Gegen Mittag hatte ich schon 80km geschafft und kam in Montbelliard endlich an den Kanal. Von hier aus habe ich mich die nächsten 100km an diesen gehalten.
Ich begegnete einem Rennradler. Habe diesen ein Stück gejagt, bis wir uns endlich unterhalten konnten. In französisch, englisch und Spanisch, kam ein einigermaßen funktionierendes Gespräch dabei raus. Auf jedenfall durfte ich mich in seinen Windschatten hängen, und wir sind fast 30kmzusammen mit knapp 30km/h „geflogen“.

IMG_4160.JPGAls er dann abbog um wieder zurück nach Montbelliard zu fahren, habe ich ein nettes Cafe gefunden. Natürlich sofort nen Kaffee! Es war voll mit besoffenen alten Franzosen die auf Pferderennen wetteten. Lustig anzusehen! Nach dieser kurzen Pause bin ich dann bis kurz vor Besançon durchgefahren.

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Ja, ich habe einen Selfiestick. Punkt!
Damit kann ich euch einfach besser zeigen wie das wirklich aussieht wenn ich fahre. Und ich denke wenn man alleine reist, darf man sich das mal erlauben.

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Pano, kurz vor meinem halt bei einem Foodtruck/Biergarten.
Hatte ja nur ein Sandwich gegen Mittag, und ein paar Kekse und Müsliriegel. Ich treffe einen Ex-Kapitän, der 30 Jahre um die Welt gesegelt ist, jetzt in der Altenpflege arbeitet, und in seiner Freizeit Radtouren macht. Er fährt das selbe Rad wie ich, wir tauschen uns bei einer Portion Pommes ein wenig aus, und fahren dann gemeinsam bis Besançon. Mittlerweile ist es Dunkel, und ich finde nicht gleich zu meinem Host Marc. Er holt mich freundlicherweise ab, und wir fahren zu ihm. Er hat was zu essen gemacht, wir sprechen über unsere vergangenen Radreisen. Er war schon in Marokko, und ich höre interessiert zu. Duschen, Schlafen. N8

Die Stände nach dem 5.Tag Radeln(Tag 6, mit Pausentag)

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P.S. ich möchte mich nochmal herzlichst bei meinen zwei wahnsinnig engagierten Freunden Justin und Peter bedanken, die mich von zu Hause aus, bestmöglichst unterstützen, und sich um die ganzen Online-Sachen kümmern! VIELEN VIELEN DANK!!!!!!!:*

5 thoughts on “Tag 6 – Basel(Schweiz) -> Besançon(France) – 178,5km

  1. Du bist ein Wahnsinns Bursche RESPEKT, das mit dem aus der Stadt kommen kenne ich von meinen Touren… rein ist kein Problem aber wie gehts raus ??

    Servus bis Morgen
    Franz

  2. Julius sagt:

    Was für ein vsf fährste denn genau?

  3. Becci sagt:

    HUT AB! Wie viele Kilometer du täglich fährst!

  4. Weiter so! Wir supporten dich!

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